banner 1
Hemidactylus imbricatus – BAUER, GIRI, GREEBAUM, JACKMAN, DHARNE & BHOUCHE, 2008
(Teratolepis fasciatus)

Hemidactylus imbricatus: A fantastic species of small geckoes for beginners: interesting behaviour, easy to keep and breed • Eine Art kleiner Geckos, die hervorragend auch für Anfänger geeignet ist: mit interessantem Verhalten sowie einfach zu halten und züchten.
© Lutz Obelgönner

Hemidactylus imbricatus: First attempts to select various colour morphs are successful. Looking at the tails the bottom animal is in a much better dietary condition than the top one • Erste Versuche, verschiedene Farbschläge herauszuzüchten, waren bereits erfolgreich. Der Schwanzvergleich zeigt, dass das vordere Tier in einem viel besseren Ernährungszustand ist als das hintere.
© Lutz Obelgönner

Carrot-tailed Viper Gecko

Description
The species epithet imbricatus refers to the imbricate scales of the back, and particularly on the napiformed tail of this species. This species was considered to be a representative of the now obsolete genus Teratolepis for about 140 years and is listed within the genus of half-toed geckoes only since 2008. Accordingly, both species names are still common in the hobby. In nature, the species lives sympatric to Eublepharis macularius and probably serves the latter species as a food source.
This is a fantastic species to start with small geckoes because the babies are relatively big when hatching, and overall is easy to keep and breed. When disturbed it can produce a viper-like noise with its tail which leads to its common name. The tail serves as fat storage like for many other geckoes from desert-like areas.

Protection
none

Adult Size
10 cm

Lifespan
more than 10 years

Distribution
Pakistan

Habitat
steppe areas with clay or sandy grounds and lots of rocks

Captive Care
Vivarium 40x30x30 cm BTH minimum size, alternatively in rack box of appropriate size. Daytime temperature 25–32 °C, at night 20–24 °C. Spray lightly about every 3 days, I have also introduced a small water bowl. Provide hiding places from pieces of bark. The species is actually soil-dwelling, but from my experience also climbs well on rock structures. Branches are not as popular. Of course, you can use dry grass, etc. to set up a really natural, decorative vivarium. Crepuscular and nocturnal, UV light therefore not necessary, but a distinct photoperiod. You can use a LED for daylight.

Food
all kinds of small insects and larvae, minerals/vitamins (e. g. Herpetal Complete)

Reproduction and Rearing
Keep pairs or little groups if appropriate tank size is available (for example 2.5). A rest period with shorter lighting and reduced temperatures (18–20 °C) for 2–3 months keeps the animals healthy. About one month after mating, females lay several clutches a year with two eggs in slightly humid sand (offer a box), often sticking to the same place.
Incubate in slightly humid sand or other suitable substrate with slightly fluctuating temperatures (24–26 °C) for around 60 days. The young need the smallest food and can be reared individually or in groups. Important: sufficient water and calcium, but low humidity (about 40–50 %). About two to three months after hatching, a magnifying glass can be used to identify the slightly curved row of males' pre-anal pores to distinguish the sexes. At one year, the young can be mated.

Rübenschwanz-Viperngecko

Generelles
Der lateinische Artname imbricatus verweist auf die dachziegelartig angeordneten Schuppen des Rückens, vor allem auf dem rübenförmigen Schwanz dieser Geckos. Die Art wurde 140 Jahre lang als Vertreter der nun obsoleten Gattung Teratolepis geführt und wird erst seit 2008 zu den Halbfingergeckos gezählt. Dementsprechend sind noch beide Artnamen im Hobby verbreitet. In der Natur lebt die Art sympatrisch zu Eublepharis macularius und dient diesen wahrscheinlich auch als Futterquelle.
Dies ist eine hervorragend geeignete Art, um mit Kleingeckos zu beginnen, weil die Jungtiere relativ groß schlüpfen und die Art somit einfach zu halten und zu züchten ist. Bei Erregung produzieren die Tiere mit ihrem Schwanz ein vipernartiges Geräusch, was zum Trivialnamen geführt hat. Der Schwanz dient wie bei vielen anderen Geckos aus wüstenartigen Gebieten als Fettspeicher.

Schutzstatus
keiner

Größe
10 cm

Lebenserwartung
über 10 Jahre

Vorkommen
Pakistan

Habitat
steppenartige Gegenden mit Lehm- oder Sandböden und hohem Felsenanteil

Haltung
Terrarium mind. 40x30x30 cm BTH, alternativ in Rackbox entsprechender Größe. Tagestemperatur 25–32 °C, nachts 20–24 °C. Etwa alle 3 Tage leicht sprühen, ich habe zudem ein kleines Wassergefäß eingebracht. Versteckplätze aus Rindenstücken. Die Art ist zwar eigentlich bodenbewohnend, klettert aber nach eigener Erfahrung auch gerne auf Felsstrukturen. Äste werden nicht so gerne angenommen. Selbstverständlich kann man mit Trockengras etc. auch ein wirklich naturnahes, sehr dekoratives Terrarium einrichten. Dämmerungs- und nachtaktiv, UV-Licht daher nicht nötig, aber eine ausgeprägte Photoperiode, man kann also tagsüber z.B. gut eine LED einsetzen.

Futter
alle Arten von kleinen Insekten und Larven, Mineralien/Vitamine (z. B. Herpetal Complete)

Zucht und Aufzucht
Paarhaltung oder bei entsprechender Beckengröße auch Gruppenhaltung (zum Beispiel 2,5) möglich. Eine Ruhephase mit kürzerer Beleuchtung und reduzierten Temperaturen (18–20 °C) für 2–3 Monate hält die Tiere gesund. Weibchen legen etwa einen Monat nach der Paarung jährlich mehrere Gelege mit zwei Eiern in leicht feuchten Sand, oft immer wieder an derselben Stelle (Ablagebox anbieten).
Inkubation in leicht feuchtem Sand oder anderem geeigneten Substrat bei leicht schwankenden Temperaturen (24–26 °C) für rund 60 Tage. Die Jungtiere brauchen kleinstes Futter und können einzeln oder in Gruppen aufgezogen werden. UV-Licht ist nicht nötig, aber ausreichend Feuchtigkeit und Kalzium, dabei geringe Luftfeuchtigkeit (40–50%).
Ungefähr zwei bis drei Monate nach Schlupf kann man mit einer Lupe die leicht gebogene Reihe der Präanalporen der Männchen erkennen und die Geschlechter gut unterscheiden. Mit einem Jahr können die Jungtiere selbst verpaart werden.

Literature / Literatur
Bauer, Aaron M. (2013). Geckos – The Animal Answer Guide. Johns Hopkins University Press, 159 pp.
Mudrack, W. (1986). Teratolepis fasciata (BLYTH, 1853). Sauria 8 (1) Suppl.: 037–040.
Zwanzig, Bernd-Michael & Wolfgang Grossmann (2013). Halbfingergeckos: Hemidactylus. Die verkannte Gattung. Terraria-Elaphe 2013 (2): 14–27. NTV, Münster.

Hemidactylus imbricatus: Hatchlings of different ages normally can be raised together. These two are three months apart • Nachzuchten verschiedenen Alters können normalerweise zusammen aufgezogen werden. Diese beiden Jungtiere liegen drei Monate auseinander.
© Lutz Obelgönner

Hemidactylus imbricatus: Nevertheless fights are possible. Although no fight was watched, this juvenile lost its tail and seems to be undernourished • Dennoch scheinen Streitereien möglich. Es wurde zwar kein Kampf beobachtet, aber dieses Jungtier hat seinen Schwanz verloren und sieht zudem unterernährt aus.
© Lutz Obelgönner

Hemidactylus imbricatus: After feeding this species shows the gecko-typical cleaning of snout and eye region with the tongue • Nach dem Fressen zeigt diese Art das Gecko-typische Säubern der Schnauzen- und Augenregion mit der Zunge.
© Lutz Obelgönner

Hemidactylus imbricatus: A plastic box in a rack system is an easy way to raise larger numbers of hatchlings. Sand as substrate and some structure is sufficient. Bark as hiding place was removed for better view. The juveniles use a common place for defecation (top right) • Ein Racksystem ist eine einfache Möglichkeit, um eine größere Zahl Jungtiere aufzuziehen. Sand als Substrat und ein wenig Struktur sind ausreichend. Das Rindenstück als Versteck wurde fürs Foto entfernt. Die Jungtiere nutzen gemeinsam eine Stelle zum Koten (im Bild oben rechts).
© Lutz Obelgönner

Reptile Care • Species Profile • Husbandry • Care Sheet • Breeding • Data • Facts • Cage • Vivarium • Terrarium • Information • Profil • Steckbrief • Artbeschreibung • Haltung • Zucht • Fakten • Daten • Terrarium